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Freifunk für Ratingen

Es ist schön zu spüren, das Freifunk von immer mehr Menschen wahrgenommen wird. Die Anfragen nehmen zu und das Interesse der Medien und der Ratinger Politik steigt.

Die Lokalredaktion der Rheinische Post wurde auf uns aufmerksam und hat am 28.02.2015 diesen Artikel veröffentlicht.

Kurz darauf gab es unseren ersten Infostand am Marktplatz. Wir waren zu Gast bei den Piraten und kamen mit vielen Interessenten ins Gespräch. Darunter war auch die SPD, die sich sehr für den Freifunk in Ratingen interessiert. Die Ratinger SPD sicherte uns zu, das sie sich im Rat dafür einsetzen werde, das die Stadt Ratingen überprüfen solle, ob sie mögliche Standorte in Ihren öffentlichen Gebäuden für Freifunk Router zur Verfügung stellen könnte. Ebenfalls könnte die Stadt Ratingen Ihren Einfluss auf das Stadtmarketing (RMG und Citykauf) dazu nutzen, um Freifunk in Ratingen bekannter zu machen.

Diese Idee haben wir sehr dankbar aufgegriffen. Wir haben daraufhin alle Ratinger Parteien angeschrieben um für unsere Unterstützung zu werben.

Der Bürgerunion gefiel unsere Idee, die Innenstadt über Freifunk per WLAN mit Internet zu versorgen so gut, das sie sogar recht kurzfristig einen Antrag in den Rat einbrachte, der dazu noch eine Förderung von 2.500 € vorsah, um 100 Router zu beschaffen.

Dieser Antrag wurde in der Ratssitzung am 24.03.2015 leider mit 27:29 Stimmen abgelehnt. Ausschlaggebend dafür war aber eher die angespannte Finanzsituation in Ratingen. Es muss derzeit an allen Ecken und Enden gespart werden um das drohende Defizit im Haushalt ausgleichen zu können.

Auch die SPD hat einen Unterstützungsantrag an den Rat gestellt, der aber in der Sitzung am 24.3. vertagt worden ist.
Da dieser Antrag keine direkte finanzielle Unterstützung vorsieht, ist unsere Hoffnung groß, das er in der nächsten Ratssitzung angenommen wird.

Wir hoffen, das alle Parteien im Rat der Stadt Ratingen den grossen Nutzen eines offenen und freien Netzes für die Ratinger Bürger, die Ratinger Geschäftswelt, aber auch den Besuchern der Stadt erkennen und das Projekt „Freifunk“ unterstützen werden.